Die Charttechnik als wichtige Basis für Trends

Wer auf der Basis von Trends handeln möchte, der sollte unter anderem wissen, dass nahezu jeder Trend bestimmte Phasen durchläuft. Das Erkennen der einzelnen Phasen ist durchaus wichtig, da es in großem Umfang darauf ankommt, rechtzeitig in einen Trend einzusteigen und den Trend genauso rechtzeitig vor seinem Ende wieder zu verlassen.

Es gibt im Prinzip drei Phasen, die nahezu jeder Trend durchläuft. Die erste Phase besteht im Beginn des Trends und vollzieht sich demzufolge direkt nach der Entstehung der jeweiligen Trends. Nach der Entstehung des Trends folgt dann die zweite Phase, nämlich die Weiterentwicklung. Über welchen Zeitraum hinweg der Trend verläuft, lässt sich allgemein nicht festlegen. So gibt es einige Trends, die nur wenige Wochen anhalten, während manche Aktien sich auf der anderen Seite schon seit Jahren in einem bestimmten Aufwärts- oder Abwärtstrend befinden. Die letzte Phase ist dann schließlich das Ende des Trends, dem nicht selten eine Trendwende bzw. Trendumkehr folgt.

Die Trends mittels der Charttechnik erkennen

Um Trends rechtzeitig erkennen zu können, bedienen sich nahezu alle Anleger der Charttechnik. Denn nur die Charttechnik ist dazu in der Lage, Kursverläufe zu analysieren bzw. grafisch darzustellen, sodass mögliche Trends vergleichsweise schnell erkannt werden können. Neben der manuellen Analyse existieren mittlerweile auch diverse Programme, die zahlreiche Kurse automatisch analysieren und immer dann ein Signal geben, wenn ein Trend erkannt wurde. Aber auch wenn automatische Programme zur Analyse genutzt werden können, ist es dennoch stets hilfreich, wenn der Anleger weiß, auf welcher Basis er einen Trend manuell erkennen kann. Daher ist es wichtig, sich etwas näher mit dem Thema Charttechnik und vor allen Dingen mit Handelssignalen zu beschäftigen, die stets auf der Basis bestimmter Vorkommnisse beim jeweiligen Wertpapierkurs entstehen.

Candlesticks als zuverlässige Indikatoren

Es gibt verschiedene Methoden und Mittel, wie auf Basis der Charttechnik unter anderem auch Trends identifiziert werden können. Die sogenannten Indikatoren sind es, die dem Anleger einen Hinweis darauf geben, ob ein bestimmter Trend bereits vorhanden ist. Zu den unterschiedlichen Indikatoren, die im Zusammenhang mit der Charttechnik genutzt werden können, gehören unter anderem die Candlesticks. Die auch als Kurskerzen bezeichneten Indikatoren stammen ursprünglich aus Japan, werden mittlerweile aber auf der ganzen Welt verwendet. Candlesticks bestehen aus speziellen Formationen, anhand derer der Anleger erkennen kann, in welche Richtung sich ein Aktienkurs zukünftig aller Voraussicht nach bewegen wird. Demzufolge dienen die Candlesticks oftmals dazu, den Beginn eines Trends zu erkennen. Der Vorteil dieser Indikatoren ist die relativ hohe Zuverlässigkeit, aber der Anleger kann auch davon profitieren, dass mögliche Trends relativ schnell erkannt werden. Es gibt verschiedene Formationen, die jeweils eine eigene Aussagekraft haben und von unterschiedlicher Bedeutung sind.


Technische Indikatoren in der Chartanalyse einsetzen!

Unterstützungen und Widerstände als weitere Indikatoren

Neben den Candlesticks sind es in erster Linie Unterstützungen und Widerstände, die im Zuge der Charttechnik am häufigsten als Indikatoren genutzt werden. Während es bei den Candlesticks in erster Linie um Formationen geht, die auf gewisse Trends hindeuten, spielen sowohl bei den Unterstützungen als auch bei den Widerständen bestimmte Kurspunkte eine wichtige Rolle. Als Unterstützung wird beispielsweise ein Punkt bezeichnet, an dem der Kurs eines Wertpapiers in der Vergangenheit nach vorherigen Kursrückgängen quasi angehalten hat, also nicht weiter gefallen ist. Gibt es bei einer bestimmten Aktie also zum Beispiel einen Abwärtstrend und wird dann diese Unterstützungslinie erreicht, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Trend beendet ist und die Kurse steigen. Bei Widerständen ist es hingegen so, dass es sich dabei um einen Punkt handelt, an dem der Kurs einer Aktie in der Vergangenheit oftmals nach einem vorherigen Anstieg „abgeprallt“ ist. Durch Widerstände und Unterstützungen können Anleger einerseits das mögliche Ende eines Trends erkennen, aber andererseits auch die Entstehung neuer Trends als Information erhalten. Durchbricht der Kurs einer Aktie beispielsweise eine Widerstandslinie, so ist es relativ wahrscheinlich, dass sich ein Trend nach oben bildet bzw. fortsetzt. Prallt der Kurs hingegen an diesem Widerstand ab, so könnte dies auf das Ende eines bisherigen Aufwärtstrends hindeuten.


Unterstützungen und Widerstände werden nochmals im Video erklärt!

Trendkanäle und Formationen

Neben den Unterstützungen und Widerständen, die einzelne Kurspunkte darstellen, gibt es im Bereich der Charttechnik auch noch die sogenannten Trendkanäle. Ein Trendkanal ist im Prinzip eine Spanne, in der sich ein Kurs bewegen kann, dessen Trend noch intakt ist. Grundsätzlich besteht ein solcher Trendkanal in aller Regel aus einer unteren und einer oberen Trendlinie. Wird der Trendkanal bei einem Aufwärtstrend beispielsweise nach oben hin durchbrochen, so ist dies ein sehr positives Zeichen und deutet auf deutlich steigende Kurse hin. Unterschreitet der Kurs hingegen die untere Trendlinie, so kann dies oftmals das Ende eines Aufwärtstrends sein und eine Trendwende einleiten. Neben Unterstützungen, Widerständen und Trendkanälen spielen im Zuge der Charttechnik auch die Formationen eine wichtige Rolle, um beispielsweise Trends zu erkennen. Die Bedeutung der Formationen wurde anfangs bereits im Zusammenhang mit den Candlesticks deutlich. Neben den Candlesticks gibt es aber noch deutlich mehr Formationen, die ebenfalls auf eine bestimmte zukünftige Kursentwicklung hindeuten können. Zu den bekannten Formationen gehört beispielsweise die Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Diese Formation hat ihren Namen deshalb, weil der Kurschart optisch dem Verlauf der menschlichen Schulter über den Kopf bis hin zur anderen Schulter entspricht.

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