Devisenhandel vs. binäre Optionen

Viele Trader, die sich für den Devisenhandel interessieren, haben gleichzeitig oftmals auch Interesse an einer vergleichsweise modernen Handelsform, nämlich am Handel mit binären Optionen. Natürlich gibt es auch die andere Richtung, denn manche Trader, die bereits mit binären Optionen handeln, sind ebenso am Handel mit Devisen interessiert. Daher stellt sich durchaus für viele Kunden die Frage, worin eigentlich genau die Unterschiede zwischen binären Optionen und dem Devisenhandel bestehen und ob es auch Gemeinsamkeiten gibt.

Es existieren eine Reihe von Gemeinsamkeiten, die den Handel mit binären Optionen und Devisen ausmachen. Eine Gemeinsamkeit ist zum Beispiel, dass in beiden Fällen in sehr kurzer Zeit extrem hohe Renditen erzielt werden können. Im Detail ist es beim Handel mit binären Optionen je nach Handelsart möglich, eine Rendite zwischen durchschnittlich 80 und 500 Prozent zu erzielen. Renditen oberhalb von 100 Prozent gibt es beim Handel mit binären Optionen allerdings ausschließlich im sogenannten High-Yield-Bereich, der eine besonders hohe Rendite, aber auch ein recht hohes Risiko beinhaltet. Beim Devisenhandel können keine konkreten maximalen Renditen genannt werden, da es im Gegensatz zu binären Optionen hier keine begrenzten Laufzeiten gibt.

Es kommt durchaus häufiger vor, dass Kunden beim Forex Trading in nur wenigen Minuten eine Rendite von über 100 Prozent erzielen können. Die Rendite ergibt sich beim Devisenhandel aus dem Hebel, der vom Forex-Broker zur Verfügung gestellt wird. Je nach Broker bewegt sich der Hebel zwischen 200:1 und 500:1. Steigt der Devisenkurs also beispielsweise um ein Prozent in die (richtige) Richtung, so bedeutet dies für den Trader je nach Hebel eine Rendite zwischen 200 und 500 Prozent. Bezüglich der möglichen Rendite gibt es also keine größeren Unterschiede zwischen binären Optionen und Devisenhandel, auch wenn es im Detail sicherlich zu deutlichen Differenzen kommen kann. Sowohl beim Devisenhandel als auch beim Handel mit binären Optionen gibt es übrigens Möglichkeiten, zu hohe Verluste zu vermeiden (Risk Management). Die kann geschehen, indem beispielsweise Stopp-Loss Aufträge erteilt werden (Devisenhandel) oder eine Verlustabsicherung genutzt wird (binäre Optionen).

Verfügbarkeit und Flexibilität ihm Devisenhandel

Ein wesentlicher Unterschied zwischen binären Optionen und dem Devisenhandel besteht darin, dass es bei binären Optionen einen Basiswert gibt, während die fremde Währung beim Devisenhandel bereits der gehandelte Basiswert ist. Bei binären Optionen kann sich der Trader zwischen Aktien, Rohstoffen, Devisen und Indizes als jeweilige Assets (Basiswerte) entscheiden, während beim Forex-Trading die Entscheidung zu treffen ist, welches Devisenpaar gehandelt werden soll. Bezüglich der Verfügbarkeit kann sich der Devisenhandel eindeutig gegenüber dem Handel mit binären Optionen durchsetzen. Der Grund besteht ganz einfach darin, dass die gehandelten Devisen jederzeit wieder verkauft werden können. Mit binären Optionen ist der Trader allerdings an die gewählte Laufzeit gebunden, wobei mittlerweile immer mehr Binäre Optionen Broker die Möglichkeit anbieten, die Option auch schon vor Ablauf zu verkaufen.

Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass es zwar einige Unterschiede zwischen binären Optionen und dem Devisenhandel gibt, die Gemeinsamkeiten aber überwiegen. In beiden Fällen handelt sich um hochspekulative Investments, die mit einem hohen Risiko, aber auch mit der Chance auf eine außergewöhnlich hohe Rendite ausgestattet sind. Somit ist der Devisenhandel für viele Trader eine Alternative zum Handel mit binären Optionen und umgekehrt.

Bitte bewerten Sie diesen Beitrag
[Total: 1 Average: 5]

Lernen Sie dieses Angebot kennen: