Binäre Optionen und CFDs auf Bitcoins handeln

Die virtuelle Währung Bitcoin gehört zu den jüngsten Entwicklungen am Finanzmarkt, noch jünger sind die abgeleiteten CFDs auf Bitcoins versus Dollar und inzwischen auch Euro und einige andere Währungen. Das Bitcoin-CFD Trading ist sehr reizvoll, denn die unregulierte Bitcoin-Währung unterliegt sehr starken Trends und auch Schwankungen.

Dementsprechend werden die CFDs auf Bitcoins nur mit marginalen Hebeln zwischen manchmal nur 1:5, manchmal 1:20 und selten bis 1:50 ausgestattet.

Wie funktionieren Bitcoins?

Die virtuelle Währung – nicht die erste ihrer Art – wurde angeblich von einem Japaner namens Satoshi Nakamoto im Jahr 2009 ins Leben gerufen, in Wahrheit steht vermutlich ein Entwicklerteam dahinter. Die Bitcoins werden im Internet dezentral durch mathematische Operationen geschöpft, ihre Anzahl soll endlich sein und ihre Grenze bei 21 Millionen Bitcoins finden, die nach aktuellem Stand der Technik in den Jahren zwischen 2025 bis 2030 ausgeschöpft sein müsste. Mit den Bitcoins können ihre Inhaber in verschiedenen Online-Shops schon bezahlen, es gibt etwa 150 solcher Zahlmöglichkeiten in größeren europäischen Ländern wie Deutschland, Großbritannien oder Frankreich, in den USA und Japan sind es schon weitaus mehr.

Große Online-Händler wie Amazon haben Interesse bekundet und könnten demnächst Bitcoins als Währung akzeptieren, was einen großen Durchbruch darstellen würde. Die Bitcoins können Interessenten über Online-Börsen und durchaus auch lokal handeln, in New York hat im Januar 2014 der erste stationäre Bitcoin-Shop eröffnet. An dieser Stelle wird es spannend, denn die Kursentwicklung von Bitcoins gegen andere Währungen hat in jüngster Zeit einen sehr rasanten Verlauf genommen. So kostete im Herbst 2011 ein Bitcoin lediglich 5 US-Cent, in den letzten Novembertagen des Jahres 2013 wurde sage und schreibe die 1.200-Dollar-Marke übersprungen, am 13. Februar 2014 kostet ein Bitcoin wiederum nur 483 Dollar. Volatilere Bewegungen lassen sich wohl kaum denken. Hinzu kommt, dass die Preisfeststellungen für Bitcoins an verschiedenen Weltbörsen zum Teil sehr erheblich voneinander abweichen, Differenzen von 100 Dollar für einen Bitcoin zur selben Zeit sind nicht ungewöhnlich. Es könnte also passieren, dass ein Bitcoin an der New Yorker Börse 500 Dollar, an der Börse in Shanghai aber in derselben Minute 600 Dollar kostet, was unendlichen Raum für Spekulationen lässt.

Bitcoins handeln versus andere Währungen

Die juristischen Feinheiten zu Bitcoins sollen einmal außer Acht gelassen werden, die Währung ist natürlich heftig umstritten. Interessant erscheint, dass einige Forex-Broker inzwischen CFDs auf Bitcoins anbieten, wobei die Auswahl der Währungspaare noch klein ist (es dominiert BTC/USD), doch das muss interessierte Trader nicht stören. Trotz der oben beschriebenen relativ kleinen Hebel sind nämlich sehr exorbitante Bewegungen zu verzeichnen, da die virtuelle Währung an sich schon sehr volatil ist. Es gibt Experten wie den amerikanischen Investor Barry Silbert, die davon überzeugt sind, dass Bitcoins gerade erst am Anfang stünden und eine leuchtende Zukunft vor sich hätten.

Damit dürfte der Handel mit ihnen und somit auch die Zahl von angebotenen CFDs, ebenso jedoch die Volatilität steigen. Schon jetzt fallen die Bewegungen teilweise sehr flatterhaft aus, wenn auch nicht durchweg. An manchen Tagen pendeln die Kurse in einer relativ engen Range, dann gibt es urplötzliche Preisspitzen wie beispielsweise vom 10. bis zum 13. Februar 2014: Am 10.02. schwankte das Währungspaar BTC/EUR zwischen 450 bis 580 Euro für einen Bitcoin, am 11.02. gab es am Vormittag eine sehr kurze, nur eine Minute andauernde Preisspitze von 520 auf 620 Euro und sofort wieder zurück, fast dasselbe passierte am 13.02. zweimal hintereinander um 10.30 Uhr und 16.15 Uhr (490 bis 602 und 495 bis 585 Euro). Die Preisspitzen dauerten jeweils höchstens sechs bis 15 Minuten, dann war der Ausgangskurs wieder erreicht. Wer so etwas traden will, muss vor dem Bildschirm verharren, lange warten und dann blitzschnell reagieren. Alternativ setzen Trader Expert Advisors mit Kaufstopps und Take-Profit-Orders ein. Damit sei gesagt, dass CFD-Trading mit Bitcoins aktuell zur ganz hohen Kunst in diesem Sektor zu rechnen ist.

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